Petition für ein Importverbot von Reptilienhäuten
Tierquälerisch hergestellte Reptilienhäute und Produkte aus Reptilienhäuten gelangen zu Hauf in die Schweiz. Dies darf nicht sein. Mit einer Petition wollen nun Tierschutzorganisationen in der Schweiz ein Importverbot für solche Produkte erwirken. Unterzeichnen auch Sie diese Petition!
Am 6. Oktober 2010 zeigte das Polit- und Wirtschaftsmagazin „Rundschau“ eine schockierende Reportage über die grausamen Fang- und Tötungsmethoden bei der Herstellung von Reptilienleder für Luxusprodukte. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erfuhren, wie in Indonesien Schlangen bei lebendigem Leib mit Wasser aufgefüllt und anschliessend gehäutet werden, wie wilde Echsen gefangen und mit zusammengeschnürten Beinen in Säcken transportiert werden, tagelang so ausharren müssen und schliesslich mit Schlägen auf den Kopf getötet werden.
Grossabnehmer dieser tierquälerischen Produkte ist die Schweiz, und zwar hauptsächlich die Uhrenindustrie, die solches Leder für mehr als eine Million Uhrenarmbänder pro Jahr importiert. Doch auch die Modebranche führt Produkte aus Reptilienleder. Die Schweizer Luxusmarke Bally beispielsweise führt Echsen- und Pythonleder, das aus Indonesien stammt, in ihrem Sortiment.
VIER PFOTEN hat nun eine Petition lanciert, die einen sofortigen Importstopp von Reptilienhäuten aus Indonesien in die Schweiz fordert. Ausserdem soll in der Gesetzgebung ein Importverbot für Reptilienhäute und für Produkte aus Reptilienhäuten, die von tierquälerisch gehaltenen, gefangenen oder getöteten Tieren stammen, festgeschrieben werden. Die Petition richtet sich an Bundesrat und Parlament und beabsichtigt, der eingereichten Motion „Keine Reptilienhäute aus tierquälerischer Produktion in der Schweiz“ Gewicht zu verleihen. Unterstützt wird die Petition auch durch den VETO (Verband Tiershcutz-Organisationen Schweiz).
Erheben auch Sie Ihre Stimme und unterzeichnen die Petition!
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